Assoziationsspiel für 2 Personen ab 11 Jahren mit einer Spieldauer von 15 Minuten.
Es wird einige überraschen, aber „Codenames Duett“ ist die erste Version von einem sehr bekannten Spielekosmos, der es bei mir ins Spielregal geschafft hat. Statt in Teams gegeneinander anzutreten, arbeite ich hier gemeinsam mit meinem Gegenüber an einer geheimen Mission. Wir schlüpfen in die Rollen von Agenten, die sich mitten in einer Großstadt koordinieren müssen, ohne dabei in die Falle feindlicher Attentäter zu tappen. Jeder von uns kennt nur einen Teil der richtigen Kontaktpersonen, sodass wir uns mit cleveren Ein-Wort-Hinweisen gegenseitig auf die richtige Spur bringen müssen.
Auf deutsch ist „Codenames Duett“ bei HeidelBÄR Games erschienen und ursprünglich von Czech Games Edition. Die Czech Games Edition (CGE) zählt seit vielen Jahren zu den bekannten Spieleverlagen Europas. Titeln wie „Through the Ages“ oder „Galaxy Trucker“ kommen der Szene bekannt vor. Erst vor Kurzem habe ich euch „Die kleinen Alchemisten“ und „Die Alchemisten“ vorgestellt. Die Links dazu findet ihr am Ende des Beitrags. In Deutschland arbeitet CGE eng mit HeidelBÄR Games zusammen, die als lokaler Partner nicht nur für Übersetzung und Vertrieb sorgen.
| Verlag | HeidelBÄR Games |
| Autor | Vlaada Chvátil, Scot Eaton |
| Spielzeit | 15 Minuten |
| Altersangabe | ab 11 Jahren |
| Anzahl Spielende | 2 Personen |
| Grafik | Tomáš Kučerovský |
| BGG-Weight | 1,36 |


Quelle: Heidelbär Games
Spielablauf
Zu Beginn lege ich gemeinsam mit meinem Gegenüber 25 Wortkarten in einem Raster aus und stecke die Codekarte so in den Sichtschirm, dass nur ich meine Seite sehen kann. Ich erkenne darauf, welche Wörter mein Partner gefahrlos auswählen darf und auch, welches Wort der Attentäter ist.
Wenn ich an der Reihe bin, gebe ich einen Hinweis, der aus genau einem Wort und einer Zahl besteht. Mit diesem Hinweis versuche ich, mehrere der richtigen Wörter miteinander zu verbinden, ohne dabei aus Versehen auf ein neutrales Wort oder gar den Attentäter hinzuweisen. Mein Gegenüber tippt anschließend auf die Begriffe, die er für passend hält.
Danach tauschen wir die Rollen. Schritt für Schritt versuchen wir so, alle 15 Agenten zu finden, bevor uns die Zeitmarker ausgehen oder jemand den Attentäter erwischt.
Die Zeit schreitet voran indem die unbeteiligten Dritten ins Spiel kommen. Entweder errate ich einen Begriff, hinter dem kein Agent und kein Attentäter steckt oder ich nehme mir nachdem ich die Ratemöglichkeiten ausgeschöpft habe eine Plättchen und lege es zu mir. Anfangs sind 9 Zeitmarker im Zeitvorrat. Da 15 Agenten gefunden werden müssen, ist es daher zwingend, dass wir mehrere Agenten in einer Raterunde finden. Einfacher wird „Codenames Duett“, wenn die zwei zusätzlich beiliegenden Zeitmarker mit verwendet werden.

Fazit
Sprachliche Kompetenz ist eine der wichtigsten Kernfähigkeiten der Menschen um sich untereinander zu verständigen. Das fördert „Codenames Duett“ und ganz nebenbei lernt man sich noch näher kennen und nach einigen Runden entwickeln sich immer mehr Insider.
„Codenames Duett“ hatte für mich auf jeden Fall eine Lernkurve. Wo mir in den ersten Runden eher wenige eingefallen ist und ich nur einen oder maximal zwei Begriffe mit meinem Hinweis abdecken konnte, gelang mir das nach einigen Runden deutlich besser.
„Codenames Duett“ mit 9 Zeitmarken zu gewinnen ist richtig knackig, doch das ist gar nicht so dramatisch, weil das Spiel während dem Spielen total viel Spaß macht.
Da die Rolle des Hinweisgebenden nach jeder Runde wechselt lauft ihr nicht Gefahr, dass eine Person die Partie an sich reist. Es funktioniert nur im Miteinander. Besonders schön, wenn sich zurückhaltendere Menschen am Tisch befinden.
Wir spielen „Codenames Duett“ inzwischen so gerne und öfter mal zwischendurch, dass ich mir eine „to go“-Variante wünschen würde.

Ich freue mich, dass ihr meinen Beitrag gelesen habt und möchte euch motivieren mir gerne Rückmeldung zu geben. Mögt ihr Wortspiele? Spielt ihr gerne Spiele der Codenames-Reihe? Welches gefällt euch am Besten? Schreibt mir gerne über das Kontaktformular.
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Das Spiel „Codenames Duett“ wurde mir vom Verlag HeidelBÄR Games als vergünstigtes Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
Links
„Codenames Duett“ könnt ihr hier bei HeidelBÄR Games bestellen.
Hier geht’s zum Beitrag über „Die kleinen Alchemisten“.
Hier geht’s zum Beitrag über „Die Alchemisten“.
„Codenames Duett“ bei Boardgamegeek.
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