Kartensammelspiel für 2-5 Personen ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von 20 Minuten.
„CuBirds“ ist ein schnelles, taktisches Kartensammelspiel mit einfachen Regeln und kurzen Zügen. Es lebt davon, Karten clever anzulegen, Schwärme zu bilden und dabei immer ein Auge auf die Auslage zu haben. Steckt da viel Strategie drin, trotz des leichten Einstiegs? Mehr über „CuBirds“ könnt ihr hier erfahren.
Board Game Circus sitzt in Bad Krozingen wurde 2014 als Übersetzungsstudio gegründet und hat sich inzwischen zu einem Verlag gemausert, der Brett- und Kartenspiele veröffentlicht. Das tun sie sehr erfolgreich. Denn auch dem aktuellen Kennerspiel des Jahres „Endeavour Die Tiefsee“ haben sie mitgemischt. Heute soll es um das handliche Set-Collection Spiel „Cubirds“ gehen.
| Verlag | Board Game Circus |
| Autor | Stefan Alexander |
| Spielzeit | 20 Minuten |
| Altersangabe | ab 8 Jahren |
| Anzahl Spielende | 2-5 Personen |
| Grafik | Kristiaan der Nederlanden |
| BGG | 1,31 |
Spielablauf
In meinem Zug wähle ich zuerst eine Vogelart aus meiner Hand und lege dann alle Karten dieser Art an eine der vier Reihen in der Tischmitte an. Befindet sich am anderen Ende der Reihe bereits ein Vogel derselben Art, sammle ich alle Karten ein, die nun zwischen diesen beiden gleichen Vögeln liegen, und nehme sie auf meine Hand. Danach werden die übrigen Karten der Reihe wieder zusammengeschoben, und falls dort nur noch eine Vogelart liegt, wird die Reihe mit neuen Karten vom Nachziehstapel aufgefüllt, bis wieder mindestens zwei verschiedene Arten vorhanden sind.

Anschließend kann ich optional einen Schwarm ausspielen. Dafür zeige ich alle Karten einer Vogelart aus meiner Hand vor. Erreiche ich die nötige Anzahl für einen kleinen oder großen Schwarm, darf ich einen oder zwei dieser Vögel meiner eigenen Sammlung hinzufügen, während die übrigen Karten auf den Ablagestapel kommen. Danach ist die nächste Person im Uhrzeigersinn an der Reihe.

Fazit
„CuBirds“ war bei uns extrem kurzweilig und kam daher immer mehrmals hintereinander auf den Tisch. Die wenigen Regeln machen den Einsteig denkbar einfach und dennoch ist „CuBirds“ nicht einfältig. Der Spielmechanismus ist zwar einfach, aber für mich etwas Neues. Vögel werden nicht nur aus der Auslage genommen, sondern bleiben in Schwärmen zusammen und werden mit anderen Vögeln getauscht.
Umso mehr Mitspielende, umso mehr Chaos und umso höher der Umtrieb der Vögel, da wird taktisches Hantieren mit den Vögeln immer schwerer. Mit 20 Minuten Spielzeit ist „CuBirds“ für zwischendurch super geeignet und überbrückt auch die Wartezeit zwischen Mittagessen und Kaffee und Kuchen.
Bei den Karten hätte ich mir gewünscht, dass die Voraussetzungen für kleine und große Schwärme sowie das jeweilige Vogelsymbol in allen Ecken zu sehen sind, idealerweise rechts und links. So wären die Informationen unabhängig davon, wie man die Karten auf der Hand hält, jederzeit schnell erkennbar. Gerne auch in einer etwas kleineren Schachtel.

Die Illustrationen hingegen machen richtig Spaß und versprühen mit ihren bunten, freundlichen Vögeln eine wunderbar leichte Stimmung, die perfekt zum Frühling passt. Deshalb ist „CuBirds“ dieses Jahr bei uns auch direkt im Ostergeschenkekorb gelandet.
Ich freue mich, dass ihr meinen Beitrag gelesen habt und möchte euch motivieren mir gerne Rückmeldung zu geben. Spielt ihr gerne Kartenspiele? Kennt ihr „CuBirds“ schon? Schreibt mir gerne über das Kontaktformular.
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Danke an Board Game Circus für das zur Verfügung von „CuBirds“ als vergünstigtes Rezensionsexemplar.

Links
Die Anleitung zu „CuBirds“ könnt ihr auf der Downloadseite von Board Game Circus finden.
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