Programmierspiel für 2-4 Personen ab 7 Jahren mit einer Spieldauer ab 15 Minuten.
In „Robo Chaos“ übernehmen wir gemeinsam die Steuerung eines Roboters, der verschiedene Szenarien bewältigen muss. Dafür programmieren wir unsere Befehle mit Karten, die anschließend Schritt für Schritt ausgeführt werden. Je nach Szenario treffen wir auf unterschiedliche Hindernisse, Spezialregeln und Aufgaben, während die Batterie unseres Roboters langsam leer wird.
Der US-amerikanische Verlag Plaid Hat Games ist vor allem für thematische und kooperative Brettspiele bekannt. Mit „Robo Chaos“ veröffentlicht der Verlag ein kooperatives Familienspiel, bei dem wir gemeinsam einen Roboter programmieren und durch verschiedene Szenarien steuern. Dabei stehen Kommunikation, Planung und ein bewusst chaotischer Spielablauf im Mittelpunkt. „Robo Chaos“ ist auf Deutsch bei Asmodee erschienen.
| Verlag | Plaid Hat Games |
| Autor | Nikki Valens |
| Spielzeit | 15-30 Minuten |
| Altersangabe | ab 7 Jahren |
| Anzahl Spielende | 2-4 Personen |
| Grafik | Danalyn Reyes |
| BGG-Weight | 1,57 |
Spielmaterial
- 1 Szenariobuch
- 2 Roboterfiguren
- 38 Befehlskarten
- 2 Übersichtskarten
- 1 Batterie-Plättchen
- 12 Wollhäschen- und Flaggen-Plättchen
- 4 Blumentopf-Plättchen
Spielaufbau und -ablauf
Zu Beginn von „Robo Chaos“ wählen wir ein Szenario aus dem Szenariobuch aus und nehmen den darin angegebenen Roboter mit den passenden Befehlskarten. Anschließend stellen wir die Roboterfigur auf das vorgesehene Startfeld, legen das Batterie-Plättchen auf die Batterieleiste und bereiten alle weiteren im Szenario genannten Elemente wie Flaggen, Wollhäschen oder Hindernisse vor. Danach mischen wir die Befehlskarten und verteilen abhängig von der Spielerzahl mehrere Handkarten an alle Mitspielenden.
Eine Partie verläuft über mehrere Runden, die jeweils aus drei Phasen bestehen. Zuerst programmieren wir gemeinsam die Befehle, indem wir verdeckt Karten in eine gemeinsame Reihe legen. Dabei dürfen wir nicht über unsere Handkarten oder geplanten Aktionen sprechen. Sobald keine weiteren Karten gespielt werden, decken wir die Befehle auf und führen sie von links nach rechts aus, wodurch sich der Roboter über das Spielfeld bewegt. Nach der Ausführung werden die gespielten Karten wieder unter den Stapel gemischt, das Batterie-Plättchen rückt ein Feld weiter nach unten und wir ziehen neue Karten nach. Das Spiel endet erfolgreich, sobald wir das Ziel des jeweiligen Szenarios erfüllen, bevor die Batterie vollständig leer ist.

Fazit
„Robo Chaos“ kombiniert gemeinsames Planen mit eingeschränkter Kommunikation und sorgt dadurch für einen besonderen Spielablauf. Durch die unterschiedlichen Szenarien, Spezialregeln und Roboter entstehen immer neue Herausforderungen, bei denen Timing und Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen. Die verdeckte Programmierung der Befehle führt regelmäßig zu unerwarteten Bewegungen und verändert die Situation auf dem Spielfeld ständig. Gleichzeitig bleibt der grundsätzliche Ablauf leicht verständlich, sodass wir uns schnell auf die jeweiligen Aufgaben konzentrieren können.
Dank des Szenariobuchs ist „Robo Chaos“ sehr schnell aufgebaut. Die 10 Szenarien machen Spaß und in diesem Rahmen ist der Wiederspielreiz auf jeden Fall gegeben. In jedem Level gibt es neue Spielmechaniken. Nachdem alles durchgespielt ist, darf „Robo Chaos“ weiterziehen und in anderen Spielzimmern Chaos stiften. Das macht Platz für neue Spiele.
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Das Spiel „Robo Chaos“ war ein Geschenk.
Links
Hier findet ihr die Seite von Plaid Hat Games.
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