Legespiel für 2-6 Personen ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von 30 Minuten.
Bunt, bunter, „chroma“. Ziel ist es als Erstes die Handkarten loszuwerden. Die Ablage erfolgt in ein Farbraster nach einem Farbkreis. Der Farbkreis gibt an, welche Farben nebeneinander liegen dürfen. Doch es betrifft nicht nur Farben, sondern auch Farbhelligkeiten. So braucht es zur Ablage der Karten im Verlauf der Runde immer mehr geschicktes Puzzeln.
Game Factory Games hat wieder einiges an Neuheiten rausgehauen. Alle Neuheiten könnt ihr hier in meinem Newsbeitrag finden. „chroma“ wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und wenn ein Spiel direkt nach der Ankunft über zehn Mal auf den Tisch kommt und auch Wenigspielende direkt einsteigen können, dann könnte man sagen, dass „chroma“ uns viel Freude bereitet hat. Wie „chroma“ funktioniert, das könnt ihr in diesem Beitrag erfahren.
| Verlag | Game Factory |
| Autor | Vincent Sénécat |
| Spielzeit | 30 Minuten |
| Altersangabe | ab 8 Jahren |
| Anzahl Spielende | 2-6 Personen |
| UVP | 11,99 € |
| Erscheinungstermin | Anfang Februar |


Quelle: Game Factory Games
Spielablauf
In „chroma“ versuche ich, meine Handkarten möglichst schnell loszuwerden. Gewonnen habe ich, sobald ich am Ende meines Zuges keine Karten mehr auf der Hand halte. Sollte der Nachziehstapel leer sein, bevor das jemand schafft, gewinnt die Person mit den wenigsten Karten.

Ein Zug besteht immer aus drei Schritten in dieser Reihenfolge:
- Eine Karte anlegen
- Den Anlegeeffekt ausführen
- Optional eine Spezialfähigkeit aktivieren
Wenn ich am Zug bin, führe ich immer drei Schritte in dieser Reihenfolge aus:
- Ich lege eine Karte an
Ich wähle genau eine Karte aus meiner Hand und lege sie ins gemeinsame Farbraster.
Mit jeder angrenzenden Karte muss sie einen gültigen Farbverlauf bilden. Dafür orientiere ich mich am Farbkreis: Nur Farben, die dort direkt nebeneinanderliegen, dürfen auch im Raster nebeneinanderliegen. - Ich führe den Anlegeeffekt aus
Je nachdem, an wie viele Karten meine gelegte Karte angrenzt, passieren unterschiedliche Anlegeeffekte. Sobald ich an zwei Karten anlegen konnte, darf ich Joker ins Raster legen. Joker zählen als alle Farben gleichzeitig. - Ich aktiviere optional eine Spezialfähigkeit
Zeigt meine ausgespielte Karte ein Symbol, kann ich nach dem Anlegeeffekt die entsprechende Spezialfähigkeit nutzen. Das ist freiwillig. Spezialfähigkeiten reichen von Extrazügen zu Schlössern, die verhindern, dass an diese Karte angelegt wird, bis ich wieder am Zug bin.
Fazit
So ein paar Karten los werden und in ein Raster legen? Das kann doch nicht so spannend sein, oder doch? „chroma“ hat mich da vom Gegenteil überzeugt. Das Raster ist ein Farbraster und der Farbkreis gibt vor, welche Farben aneinander gelegt werden dürfen. So entstehen mit der Zeit verschiedene Farbverläufe, die es mir erlauben meine Handkarten an unterschiedliche Stellen anzulegen. Im besten Fall schaffe ich es die eigenen Karten an drei Karten oder vier Karten anzulegen. Das ist gar nicht so einfach, doch einmal geschafft darf ich Joker anlegen und werde so schneller meine Handkarten los. Eine größere Chance habe ich, wenn ich mir die Züge über mehrere Runden aufbauen kann. Passt dann eine Karte perfekt zwischen andere, hat das einen sehr belohnenden Charakter. Gleichermaßen ärgerlich ist es, wenn sich die schön vorbereitete Stelle jemand anderes schnappt.

Der Einsatz der Spezialfähigkeiten bringen die Mitspielenden in die Bredouille und verhindern so manches Anlegen geschickt. Vor allem, wenn eine Person nur noch eine Karte auf der Hand hat und diese in der Runde zeigen muss, ist es von großem Vorteil eine zuvor aufgesparte Farbkarte mit der Magnetfähigkeit auszulegen. Das zwingt die Person die letzte Karte an die ausgelegte Karte anzulegen. Was für ein Pech, wenn das dann nicht passt. ;-).
Bei den ersten Runden „chroma“ war auch eine wenigspielende Person dabei und ohne vorab die Anleitung zu studieren, konnten wir direkt losspielen und es ergaben sich keine Vorteile für vielspielende Menschen am Tisch. Das ist besonders schön, wenn ein Spiel einen derart einfachen Einstieg hat und alle eine Chance zu gewinnen. Die Runden sind schnell gespielt und so wurde eine nach der anderen gezockt. In „chroma“ steckt auf jeden Fall mehr drin, als ich zu Beginn dachte. Probiert es unbedingt einmal aus!
Ich freue mich, dass ihr meinen Beitrag gelesen habt und möchte euch motivieren mir gerne Rückmeldung zu geben. Spielt ihr gerne Legespiele? Kennt ihr „chroma“ schon? Schreibt mir gerne über das Kontaktformular.
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Danke an Game Factory Games für das zur Verfügung von „chroma“ als Rezensionsexemplar und dem zugehörigen Pressematerial.
Links
Die Anleitung von „chroma“ findet ihr hier. (pdf)
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